Was kommt nach der Schule? Zwischen Hoffen und Bangen
Arbeit bedeutet für Menschen mit Behinderung weit mehr als Lohnerwerb. Arbeit ist Sinnerfüllung und bietet einzigartige Möglichkeiten von Integration. Sie ermöglicht aber Menschen mit Behinderung auch Räume für die Entwicklung ihrer Fähigkeiten. Arbeit schafft nicht zuletzt soziale Verbindungen bis hin zu Freundschaften. Junge Menschen mit Behinderungen haben wie ihre gleichaltrigen Altersgenossen ohne Behinderungen Wünsche und Vorstellungen von ihrem Leben und träumen Berufsträume. Entscheidungen über die Wahl von Ausbildungs- und Arbeitsorten gehören jedoch zu den schwierigsten Weichenstellungen für sie und ihre Eltern.
Welche Arbeit eignet sich, was fordert ohne zu überfordern, aber vor allem welche Perspektiven bieten sich für die persönliche Entwicklung? Werkstatt für Behinderte, Ausbildung in einer beruflichen Rehabilitation, Ausbildung oder Studium mit Assistenz?
Oft sind die Wege zu individuellen Hilfen für die berufliche Eingliederung schwer zu gehen, weil es an Informationen oder Beratungsstrukturen dafür fehlt. Das erschwert diese Entscheidungsprozesse. Dabei sind frühzeitige Weichenstellungen für Jugendliche mit Handicap von größter Bedeutung.
Brücken zwischen dem ersten und „geschützten" Arbeitsmarkt bauen
Der Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung ist eng geworden, er bietet wenig Alternativen, es gibt zu wenige wirklich stimmige Konzepte für Übergänge zwischen dem sogenannten ersten und geschützten Arbeitsmarkt. Werkstätten für Menschen mit Behinderung und Integrationsfirmen klagen über erschwerte Förderbedingungen, dabei bieten gerade sie maßgeschneiderte Arbeits- und Förderkonzepte zur beruflichen Integration und weit darüber hinaus. Oft haben sie attraktive und individuelle zugeschnittene Arbeitsplätze in einem immer größeren Tätigkeitsspektrum sowie leistungsbezogene Vergütung.
Die Arbeits- und Berufschancen für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderungen zu erhöhen, steht im Zentrum des landesweiten Forums „Arbeit“. Zur Mitarbeit eingeladen sind alle, die dieses Thema beschäftigt, bewegt und drängt.
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Leitlinien unserer Arbeit (PDF downloaden >>>)
Glück kann man teilen, Sorgen auch.
Gemeinsam stark mit Behinderung.
